Produktionshalle mit feuchtem Untergrund
Der alte Estrich war an mehreren Stellen irreparabel gebrochen und die Beschichtung löste sich großflächig ab.
Der Staplerverkehr wurde dadurch stark eingeschränkt und es bestand erhöhte Unfallgefahr für die Mitarbeiter. Neben starker optischer Beeinträchtigung resultierte aus den Schäden auch ein erhöhter Reinigungsaufwand.
Durch Kugelstrahlen wurden lose Teile des Industriebodens abgetragen und feste Flächen aufgeraut.
Durch den Einsatz modernster Maschinen kam es bei der Untergrundvorbereitung kaum zu Staubentwicklung.
Bei einer eingehenden Analyse der gesamten Fläche wurden die Fehlstellen im Estrich lokalisiert und die umliegende Konstruktion großflächig ausgebrochen.
Die Ausbruchstellen wurden gereinigt und später mit Rhonaston HSD, einer Epoxydharz-Hybridspachtelmasse vermörtelt.
Die Verwendung dieses Produktes bot sich an, da dieses im Vergleich zu herkömmlichen Spachtelmassen wasserdampfdurchlässig ist und deswegen kein Feuchtigkeitsstau im Untergrund entstehen kann.
Basis der neuen Beschichtung war eine Grundspachtelung mit einer dampfdurchlässigen Schicht des bewährten Produktes Rhonaston. Zusätzlich wurden hierdurch minimale Unebenheiten ausgeglichen. Am Ende der Arbeiten folgte die Kontrolle der Ebenheit. Am Ende der Sanierung wurde die diffusionsoffene Deckspachtelung der gesamten Fläche aufgetragen.
Der Einbau einer ansatzfreien und optisch ansprechenden Oberfläche setzt ein hohes Maß an handwerklichem Können voraus.
In vier Teilabschnitten wurde der schadhafte Estrich ersetzt und die Oberfläche des gesamten Hallenbodens mit dem diffusionsoffenen Rhonaston ECC Polymer versiegelt.
Nachrückende Feuchtigkeit aus dem Untergrund kann nun ungehindert abdunsten, was Blasenbildung und flächige Ablösungen infolge Feuchtigkeitsunterwanderung verhindert.